ABOUT JEAN


​​"Johnny is one of the world's greatest characters“
(Sir Elton John)


JEAN PIGOZZI born in Paris 1952, with parents from Turin, Italy, studied at Harvard University, before he worked for Gaumont Film Company and 20th Century Fox. Pigozzi is a businessman, art collector, philanthropist and photographer. He owns the world’s largest personal collection of contemporary art from sub-Saharan Africa (www.caacart.com). His first museum show took place in 1974 at the Musée d’Art Moderne in Paris.
Pigozzi lives in Paris, Antibes, London, New York, Geneva and Panama.




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ME & Co.
ME, Ai WeiWei and Maurizio Cattelan
2016
28.6 x 19.05 cm
11.26 x 7.50 in.
Auflage 15

Pool Party



Selection

Vanity Fair How Jean Pigozzi Became Undisputed King of the Celebrity Selfie (Vanityfair, October 2017)
​VOGUE - Jean Pigozzi's Pool Party (Vogue UK, May 2016)
FAZ - Pool and the Gang - Interview mit Jean Pigozzi (faz.net, May 2017)
WELT - Jean Pigozzi über seine legendären Poolfotos (welt.de, Juni 2017)
ZEIT online Pool Party mit Jack Nicholson (Zeit online, Juni 2017)


   

Am 21. Juni eröffnen wir eine intime Ausstellung voller Prominenz mit Werken des französisch-italienischen Fotografen, Geschäftsmanns und Sammlers Jean Pigozzi. Mit rund 40 klein- und mittelformatigen, zumeist schwarz-weißen Fotografien zeigt die Ausstellung nicht nur Pigozzis berühmt-berüchtigte Serie „Pool Party“, sondern auch sein neuestes OEuvre „ME & CO“; eine kulturelle Chronik, die der inoffizielle Erfinder des Selfies im Jahr 1974 begann und bis heute weiterführt.
Das Projekt „Selfie“ begann auf einer Harvard-Party im Jahr 1973, als Jean, Sohn von Henri Pigozzi, dem Gründer des Automobilherstellers SIMCA, sein erstes Doppelporträt mit Faye Dunaway aufnahm: Unbedarft und schnell näherte er sich der jungen Schauspielerin, riss den langen Arm hoch, fragte kurz nach der Genehmigung und schoss flux das Bild, mit dem seine lebenslange Passion beginnen sollte. Zu der damaligen Zeit waren Selfie-Aufnahmen noch verpönt und somit alles andere als populär; aber bald schien jeder, der Rang und Namen hatte, mit diesem jungen Fotografen zu posieren. Pigozzi studierte in Harvard, war großer Bewunderer von Robert Frank und vertrieb sich seine Freizeit am liebsten auf den Partys der New Yorker High Society. Dort entstanden seine DoppelSelfies mit Schauspielern wie Steve Martin, John Belushi, Julie Christie, Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone sowie Musikern wie Art Garfunkel, Grace Jones, Rod Stewart und Bono. Über die Jahrzehnte kamen auch Kunstikonen wie Andy Warhol und Ed Ruscha, Blue-Chip-Galeristen wie Larry Gagosian oder Provokateure wie Ai WeiWei oder Maurizio Cattelan mit aufs Bild – gefolgt von weiblichen Stars wie Catherine Deneuve, Daphne Guinness, Lady Gaga, Sarah Jessica Parker, Elle MacPherson oder Cate Blanchett.
Niemand entwischte seiner Methode „langer Arm, Weitwinkelobjektiv, Blitzlicht und Schnell-Sein“ und wurde somit umgehend Teil von Pigozzis fotografischem Tagebuch. „Ich habe nie versucht, schöne Bilder zu machen“, sagte der Fotograf einmal, der, anders als die „normalen“ Paparazzi, auch offiziell Zutritt zu den exklusiven Events hatte, da er bereits seit Jugendtagen zum engen Kreis der Stars gehört.

Auch Pigozzis zweite Serie „Pool Party“, die im Sommer 2017 in der Berliner Helmut Newton Stiftung gezeigt wurde, ist ein Beispiel seines illustren Freundeskreises. Anhand von spontanen, überraschend-frischen und schnappschussartigen Aufnahmen bekommt der Betrachter den Eindruck, selbst Teil der legendären Sommerpartys zu sein, die traditionell zwischen Juni und September in der Villa Dorane am Cap d’Antibes stattfinden. Das Anwesen, im Jahr 1953 von Ettore Sottass für Pigozzis Vater erbaut, gehört, neben Immobilien in New York, London, Paris, Genf und Panama, zu Pigozzis favorisierten Rückzugsorten. Die Fotos selbst zeigen das internationale Who’s who beim ungezwungenen Treffen mit Freunden in entspannter Atmosphäre, darunter u. a. Mick Jagger, Naomi Campbell, Bianca Jagger, Nicolas Ghesquière, Liz Taylor, Mel Brooks oder Helmut Newton.




Selected shows: Light Gallery, New York (1980), A Short Visit to Planet Earth, Gagosian Gallery, New York (1991), Pigozzi and the Paparazzi, Helmut Newton Foundation, Berlin (2008), Rencontres d’Arles festival, France (2010), Johnny Stop!, Gagosian Gallery, New York (2010); Colette, Paris (2010); SEM-ART Gallery, Monaco (2012), Pigozzi, STOP! You're too close, Multimedia Art Museum, Moscow (2011), Unseen International Art Fair, Galerie Alex Daniels-REFLEX, Amsterdam (2012), Johnny's Diary, Galerie du Jour, Agnès B, Paris (2013; Photographs featured in a film short directed by Brett Ratner for Vanity Fair’s 100th Anniversary (2013); My World, Ullens Center for Contemporary Art, Beijing (2014); Johnny's Pool, Gagosian Gallery, New York (2016); The Baker Museum, Naples, Florida (2016); Galerie Gmurzynska, St. Moritz, Switzerland (2017); Helmut Newton Foundation, Berlin, Germany (2017).



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